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Genderunterschied berücksichtigen

Schlafapnoe bei Frauen

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) wurde über Jahrzehnte als Krankheit von „übergewichtigen, schnarchenden Männern“ simplifiziert. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zunehmend die Komplexität von OSA und fordern Phänotypisierungen – insbesondere zu geschlechtsspezifischen Aspekten. Frauen bleiben aktuell weltweit noch unterdiagnostiziert – und noch wichtiger: untertherapiert bei gleichem kardiovaskulärem Risiko.

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) bezeichnet einen Zustand des sich wiederholenden Kollapses der oberen Atemwege im Schlaf. Sie kann zu hoher Tagesschläfrigkeit, unerholsamem Schlaf, aber auch metabolischer Dysfunktion, kardiovaskulären Erkrankungen und steigendem Unfallrisiko führen. Während diese Erkrankung jahrzehntelang simplifizierend „übergewichtigen, schnarchenden Männern“ zugeordnet wurde, haben wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre zunehmend die Komplexität von OSA zu Tage gebracht und neue Phänotypisierungen gefordert, insbesondere zu geschlechtsspezifischen Aspekten.

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