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Neurologie im Kindes- und Jugendalter

Migräne im Kindes- und Jugendalter: erkennen, verstehen, behandeln

Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, wird jedoch im klinischen Alltag häufig übersehen oder fehldiagnostiziert. Die klinische Präsentation unterscheidet sich oft deutlich von derjenigen im Erwachsenenalter und ist häufig weniger typisch. Neben klassischen Kopfschmerzattacken treten insbesondere im Kindesalter zahlreiche atypische Manifestationen auf. Der folgende Beitrag gibt einen praxisorientierten Überblick über klinische Besonderheiten, frühe Hinweise, diagnostische Strategien und aktuelle Therapieoptionen.

Migräne im Kindes- und Jugendalter ist eine häufige, jedoch nach wie vor unterschätzte neurologische Erkrankung. Bereits im Schulalter sind relevante Anteile der Bevölkerung betroffen, mit einer deutlichen Zunahme im Jugendalter. Neben der individuellen Krankheitslast hat Migräne in dieser Altersgruppe erhebliche Auswirkungen auf den Alltag: Schulfehlzeiten, Leistungseinbußen und Einschränkungen sozialer Aktivitäten sind häufig die Folge.1

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