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18. Österreichischer Infektionskongress (ÖIK)

Eradikation bei EHEC-Dauerausscheidung mit Antibiotika

Mit dem Akronym EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli) werden Shigatoxin (Stx) produzierende, humanpathogene E.-coli-Stämme (STEC) bezeichnet. Neben zytotoxischen, mit einem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) assoziierten STEC-Varianten werden mittels Multiplex-PCR-Diagnostik zunehmend auch harmlose STEC (kein HUS-Risiko) bei asymptomatischen Dauerausscheider:innen detektiert, was zu beträchtlichen sozialen und beruflichen Problemen führen kann.

EHEC können das Krankheitsbild einer Escherichia-coli-Enteritis auslösen, aufgrund der Produktion von Hämolysin jedoch auch ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) verursachen. Inder Folge kann es auch zu einer asymptomatischen Besiedelung des Darms mit EHEC kommen. Die Betroffenen werden dadurch zu Ausscheidern eines potenziell gefährlichen Erregers und sind damit in manchen Berufen von Tätigkeitsverboten betroffen.

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