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18. Österreichischer Infektionskongress (ÖIK)

Eosinophilie und Reiseanamnese: an Parasiten denken

Eine erhöhte Zahl von eosinophilen Granulozyten im Blut kann unter anderem ein Hinweis auf eine Infektion mit Parasiten sein. Vor allem bei entsprechender Reise- oder Migrationsanamnese sollte eine Abklärung in diese Richtung erfolgen. Eine britische Guideline liefert einen detaillierten Algorithmus für das diagnostische und therapeutische Vorgehen.

Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der Granulozyten und werden im Knochenmark gebildet. Wenn beispielsweise infolge einer Parasiteninfektion Interleukin-5 ausgeschüttet wird, so werden Eosinophile in das Blut ausgeschwemmt, wo sie acht bis zwölf Stunden verbleiben und von wo sie in ihre Zielorgane wandern. Ab einer Zellzahl von mindestens 500 pro Mikroliter spricht man von Eosinophilie, ab 1500 Zellen von Hypereosinophilie.1

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