Stabile Zahl an Organspenden
Die Zahl der Menschen, die ihre Organe spenden, hält sich stabil. In den beiden vergangenen Jahren haben dies fast gleich viele getan.
Bern. Ja zur Spende ihrer Organe nach ihrem Tod: Das haben im Jahr 2025 185 Menschen gesagt, und im Jahr davor, 2024, stellten 187 Menschen ihr Herz, ihre Lunge, die Leber oder andere Organe wie die Nieren und die Bauchspeicheldrüse für eine Spende zur Verfügung. Damit halte sich die Zahl an Organspenden stabil, hiess es kürzlich seitens der Schweizerischen Nationalen Stiftung für Organspende und Transplantation Swisstransplant. Swisstransplant gab noch andere Zahlen bekannt: Mit 31. Dezember 2025 standen 1325 Menschen auf der nationalen Warteliste für ein Spenderorgan, weitere 67 erlebten im vergangenen Jahr die lebensrettende Transplantation nicht mehr, sie starben davor. Mit 1331 Menschen auf der Warteliste war auch diese Zahl 2024 ähnlich hoch. Damals starben 75 der Wartenden.
Vervierfacht hat sich die Transplantationsaktivität über die internationale Organaustauschplattform FOEDUS, die 25 Mitgliedsstaaten mit über 500 Millionen Einwohner hat. Über FOEDUS wurden 69 Organe importiert, die vorrangig Kindern und Jugendlichen transplantiert wurden, 25 Organe wurden exportiert. Swisstransplant zufolge gehört die Schweiz damit zu den aktivsten Mitgliedsstaaten.
Die Organspende ist eine freiwillige Spende. Wer sein Herz, die Lunge, Leber oder andere Organe nach dem Tod spenden möchte, tut dies am besten über eine Organspende-Karte, die Patientenverfügung oder das elektronische Patientendossier kund. Auch die Angehörigen sollten informiert sein. (sst)
Quelle: Swisstransplant
Das könnte Sie auch interessieren:
Kantone sollen Spitalkosten dämpfen
So wie im gesamten Gesundheitswesen sind zuletzt auch im Spitalbereich die Kosten gestiegen. Der Bundesrat ruft nun in einem Bericht die Kantone dazu auf, die Kosten zu dämpfen.
Überblick über Daten veröffentlicht
In langer Aufbauarbeit wurde ein umfangreicher Überblick über klinische Metadaten und Daten geschaffen und nun veröffentlicht. Das kommt vor allem Forschenden zugute.
Durch höhere Arzttarife droht Prämienerhöhung
Weil einzelne Kantone die ambulanten Arzttarife erhöhen, besteht die Gefahr für eine Prämienerhöhung. Prio.swiss schlägt Alarm.