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Int. Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases 17.–21. März 2026, Kopenhagen, Dänemark

Die Parkinsonerkrankung – Highlights vom AD/PD 2026

Durch den frühen Nachweis von α-Synuklein und eine entsprechende biologische Definition der Parkinsonerkrankung (PD) wird ein neuer Weg für krankheitsmodifizierende Behandlungen geebnet. Auf der International Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD) 2026 zeigten führende Expert:innen jüngste Fortschritte für die Prävention, Früherkennung und Behandlung dieser Erkrankung.

Die PD ist einem dramatischen Wachstum unterworfen, eröffnete Prof. Dr. Fabrizio Stocchi, University San Raffaele, Rom, seinen Vortrag. Während die PD 2015 6,3 Millionen Menschen betraf, sind es im Jahr 2040 Schätzungen zufolge 17,5 Millionen Menschen (Abb. 1).1 Um die Ätiologie der Erkrankung zu ergründen, müssen die relativen Beiträge von Genetik, Epigenetik und Umwelt in Betracht gezogen werden. Große Studien mit fast 13000 Betroffenen zeigten, dass Varianten wie GBA1 und LRRK2 mit 10,4 und 3,0% die häufigsten genetischen Ursachen der PD ausmachen.2 Wichtig ist, so Stocchi, dass in nur 15% der PD-Fälle eine genetische Ursache vorliegt. Unter den vermeidbaren Risikofaktoren ist vor allem der Kontakt mit hochgiftigen Herbiziden zu nennen. Tatsächlich könnte eine umfassende Expositionsprophylaxe 46 von 100 PD-Fällen verhindern (95% CI: 21–77).3 Weitere Risikofaktoren umfassen organische Lösungsmittel, Mikroplastik, hochverarbeitete Lebensmittel und Typ-2-Diabetes.4–7

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