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SGN-SSN-Jahrestagung 2025: Schwangerschaft bei terminaler Niereninsuffizienz

Intensivierte Hämodialyse eröffnet neue Perspektiven

Eine Schwangerschaft galt bei Patientinnen mit terminaler Niereninsuffizienz jahrzehntelang als Ausnahme und war mit erheblichen Risiken für Mutter und Kind verbunden. Die intensivierte Hämodialyse hat die Chancen auf einen erfolgreichen Schwangerschaftsverlauf deutlich verbessert. An der Jahrestagung der Schweizerischen Gesellschaft für Nephrologie (SGN-SSN) 2025 gewährte Prof. Dr. med. ChristopherT. Chan, University of Toronto, spannende Einblicke in die nächtliche Hämodialyse und zeigte auf, welches Potenzial diese Therapieform für schwangere Patientinnen bietet.

Leider ist die verfügbare Evidenz zur Schwangerschaft bei Dialysepatientinnen limitiert», gab der Experte zu Beginn seines Vortrages zu bedenken. Der Grossteil an Daten stamme aus Beobachtungsstudien mit einer oft nur geringen Anzahl an Patientinnen. Zudem bestehe ein erheblicher Publikationsbias, da die meisten Studien nur von erfolgreichen Schwangerschaftsverläufen berichten würden. Aber dennoch: Die vorhandenen Daten reichen aus, um Metaanalysen sowie eine belastbare Einschätzung grundlegender Zusammenhänge zu erlauben.

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