© Mohammed Haneefa Nizamudeen iStockphoto

Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz

Nephrologie | Allgemeine Innere Medizin
(4,00)

Die Behandlung niereninsuffizienter Patienten gehört zum Alltag jedes Internisten und Allgemeinmediziners. In der Schweiz sind ca. 10% der Erwachsenen von einer chronischen mittelschweren bis schweren Niereninsuffizienz betroffen; in Hausarztpraxen, Altersheimen und Spitälern ist die Prävalenz deutlich höher. Arterielle Hypertonie und Diabetes sind dabei die häufigsten Ursachen und nehmen in der Prävalenz zu, weshalb ihre frühzeitige und optimale Kontrolle von grosser prognostischer Bedeutung ist. Auch, weil die Exposition gegenüber diesen Erkrankungen mit der zunehmenden Lebenserwartung ansteigt. Dieser Artikel soll die wichtigsten Behandlungsansätze für die Betreuung niereninsuffizienter Patienten zusammenfassen.

Mit zwei im Abstand von mindestens drei Monaten gemessenen kreatininbasierten eGFR(«estimated glomerular filtration rate»)-Werten (nach CKD-EPI) <60ml/min kann die Diagnose einer chronischen Niereninsuffizienz (CKD, «chronic kidney disease») gestellt werden. Liegt die eGFR über diesem Wert, ist für die Diagnose der Nachweis einer strukturelle Schädigung notwendig, die mittels Urinstreifentest und/oder Sonografie gesucht werden kann. Bei Auffälligkeiten im Urinstreifentest (Mikrohämaturie, Proteinurie) soll eine weitere Abklärung mittels Urinsediment und Quantifizierung der Proteinurie über die Bestimmung des Protein- und des Albumin-Kreatinin/Quotienten im Spot-Urin erfolgen.1

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top