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Osteoporosetherapie bei Hochbetagten

Ausser bei einer akuten Fraktur verursacht die Osteoporose keine direkten Beschwerden. Bei Hochbetagten kommen jedoch zunehmend die sekundären Beschwerden durch den progredienten Haltungszerfall zum Tragen. Zusammen mit anderen altersbedingten Abbauprozessen erhöht sich dadurch das Sturzrisiko. Neben der medikamentösen Osteoporosetherapie ist deshalb auch die Bewegungstherapie mit besonderem Augenmerk auf die Stärkung der Rumpfmuskulatur wichtig.

Die Osteoporosetherapie bei Hochbetagten stellt eine Herausforderung dar. Die Osteoporose verursacht aus Sicht der Patienten ausser bei der akuten Fraktur keine direkten Beschwerden. Die Patienten verspüren häufig sekundäre Beschwerden aufgrund des progredienten Haltungszerfalls im hohen Alter. Dieser äussert sich schleichend vorwiegend im Bereich der Wirbelsäule, sodass es neben der ungünstigen Schwerpunktverlagerung nach ventral zu weiteren Beschwerden aufgrund der muskulären Insuffizienz und zu Überlastungssymptomen an Sehnen und Bändern kommt (Abb.1). Akute Sturzereignisse aufgrund von Defiziten der Sinnesorgane wie in Bezug auf Seh- und Hörfähigkeit sowie der Verminderung des Gleichgewichtssinns führen schliesslich zu invalidisierenden Frakturen, die die Lebensqualität in der letzten Lebensdekade negativ beeinflussen.

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