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Dyslipidämie, Adipositas, Diabetes mellitus, Nierenerkrankung

Metabolische Risikofaktoren auf allen Ebenen umfassend kontrollieren

Dyslipidämie und Adipositas sind wichtige Komponenten des metabolischen Syndroms und mit einer Reihe von Folgeerkrankungen und Komplikationen assoziiert. Unter anderem erhöhen sie das Risiko, eine chronische Nierenerkrankung (CKD) zu entwickeln. Durch leitliniengerechte Therapie lassen sich diese Risiken minimieren. Im Falle der Lipide wird aktuell den Triglyzeriden verstärkt Beachtung geschenkt.

Die Ziele für das Management des LDL-Cholesterins (LDL-C) wurden in den Guidelines seit den 1980er-Jahren kontinuierlich gesenkt. Aktuell wird in der Sekundärprävention bei hohem Risiko ein LDL-C-Ziel <55mg/dl empfohlen.1 Dr. Florian Höllerl von der 1. Medizinischen Abteilung mit Diabetologie, Endokrinologie und Nephrologie an der Klinik Landstraße weist allerdings darauf hin, dass ein Lipidprofil auch problematische Werte aufweisen kann, die übersehen oder im klinischen Alltag wenig beachtet werden – dies betrifft etwa die Triglyzeride.

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