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Verzögerte Wundheilung, erhöhtes Risiko für Parodontitis und Zahnverlust

Rauchen und Mundgesundheit

Tabakkonsum schädigt die Mundgesundheit auf mehreren Ebenen. Besonders gut belegt sind die Assoziationen mit Parodontitis, Zahnverlust, gestörter Wundheilung, implantologischen Komplikationen sowie prämalignen bzw. malignen Veränderungen. Gerade deshalb ist die zahnärztliche Praxis ein geeigneter Ort, um tabakassoziierte Risiken früh zu erkennen, einzuordnen und eine Entwöhnungsintervention einzuleiten.

Die Mundhöhle ist die erste Kontaktfläche mit inhalativen Tabakprodukten. Entsprechend treten orale Auswirkungen häufig früh auf. Chaffee et al. fassen zusammen, dass zahlreiche orale Erkrankungen bei Tabakkonsum häufiger auftreten und dentale Behandlungen im Mittel weniger erfolgreich verlaufen.1 Die wichtigsten klinischen Manifestationen reichen von Verfärbungen und Halitosis über Parodontalerkrankungen bis zu Zahnverlust und malignitätsrelevanten Schleimhautveränderungen (Abb.1).1,2 Pathophysiologisch greifen Tabakrauch und Nikotin in mehrere zentrale Systeme ein: Mikrozirkulation, Immunantwort, mikrobielle Zusammensetzung und Geweberegeneration. Diese Mehrfachwirkung erklärt, warum Tabakkonsum das Risiko für orale Erkrankungen multifaktoriell erhöht.1,3–6

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