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Nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom

Einfluss der Luftverschmutzung auf die Entstehung von Lungenkarzinomen

Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) weist bei Nie-Rauchern eine deutlich geringere Mutationslast auf als bei (Ex-)Rauchern, geht jedoch häufig mit EGFR-Mutationen einher. Wie die Luftverschmutzung an der Initiierung des NSCLC beteiligt ist, untersuchte ein globales Team um Charles Swanton, der die Ergebnisse in der ESMO-Präsidentensitzung präsentierte.

Schon seit längerem wird die Entstehung von Lungenkrebs mit der Luftverschmutzung assoziiert: Eine höhere Konzentration an Luftschadstoffen geht mit einem erhöhten Risiko für nicht-kleinzellige Lungenkarzinome einher. Es ist jedoch nicht bekannt, ob Luftverschmutzung Krebs direkt verursachen kann und welche genauen Mechanismen dahinterstecken. Rätselhafterweise scheint die Luftverschmutzung keine DNA-Mutationen zu verursachen, denn bei Nie-Rauchern mit NSCLC findet sich eine deutlich geringere Mutationslast als bei (Ex-)Rauchern.

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