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Fortgeschrittenes Prostatakarzinom

Beeinflussung kognitiver Funktionen unter Darolutamid versus Enzalutamid

Der Erhalt der kognitiven Funktion ist ein wichtiges Bedürfnis von Krebspatient:innen. In einer randomisierten Phase-II-Studie wurden als primärer Endpunkt Veränderungen der Kognition bei Patient:innen mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom, die Darolutamid oder Enzalutamid erhielten, geprüft.

Strukturelle Unterschiede und präklinische Studien geben Hinweise auf eine niedrigere Blut-Hirn-Penetration mit Darolutamid im Vergleich zu Enzalutamid, was zu einer Reduktion der Beeinflussung der kognitiven Leistungsfähigkeit unter der Therapie führen könnte. Die Phase-II-Studie ARACOG wurde durchgeführt, um prospektiv die objektive und subjektive kognitive Funktion bei Patient:innen zu untersuchen, die mit Darolutamid versus Enzalutamid behandelt wurden. Insgesamt 111 Patient:innen erhielten Darolutamid oder Enzalutamid und konnten nach 12 oder 24 Wochen in den jeweils anderen Studienarm wechseln. Dazu musste der Wechsel gewollt sein und eines der folgenden Ereignisse stattgefunden haben:

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