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Aktuelle Daten und klinische Perspektive

„Gene silencing“ bei ATTR-Kardiomyopathie

Mit der Zulassung von Vutrisiran steht erstmals ein Transthyretin-Silencer für die Therapie der Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie zur Verfügung. Mit Eplontersen und Nucresiran befinden sich weitere Silencer im Entwicklungsstand einer Phase-III-Studie. Im Folgenden eine Übersicht der verfügbaren und sich in Entwicklung befindlichen Silencer-Therapien sowie mögliche Implikationen für die Praxis.

Transthyretin (TTR) wird vorwiegend in der Leber synthetisiert und zirkuliert in Form eines Homotetramers im Serum. Bei der kardialen Transthyretin-Amyloidose (ATTR-CM) dissoziieren diese Tetramere in Mono- und Dimere, die sich im Herzmuskelgewebe zu sogenannten Amyloidfibrillen zusammenlagern können. Die Folge ist eine progrediente, infiltrative Kardiomyopathie mit diastolischer Funktionseinschränkung. Im Verlauf kann es zu Reizleitungsstörungen, anderen Herzrhythmusstörungen und systolischer Funktionseinschränkung kommen.1

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