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Mehr als eine Frage des Alters

Menopause: Rettung oder Gefahr bei Endometriose?

Die Endometriose wird klassischerweise als östrogenabhängige Erkrankung des reproduktiven Alters betrachtet. Die weitverbreitete Annahme, dass sie mit Eintritt der Menopause verschwindet, ist jedoch nicht zutreffend. Aktuelle Daten zeigen, dass bei etwa 2–5% der postmenopausalen Frauen persistierende Beschwerden oder Rezidive auftreten können. Insbesondere im Zusammenhang mit einer Hormonersatztherapie (HRT) ergeben sich diagnostische und therapeutische Herausforderungen. Dieser Artikel beleuchtet pathophysiologische Mechanismen, klinische Präsentation, diagnostische Schwierigkeiten sowie aktuelle Therapieansätze und Forschungslücken.

Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die durch das Vorhandensein von endometriumähnlichem Gewebe ausserhalb des Uterus gekennzeichnet ist. Während lange angenommen wurde, dass die Erkrankung nach der Menopause aufgrund des sinkenden Östrogenspiegels inaktiv wird, zeigen neuere Erkenntnisse ein anderes Bild. Persistierende oder sogar de novo auftretende Endometriosefälle unter HRT stellen diese Annahme infrage und verdeutlichen die Notwendigkeit eines erweiterten Krankheitsverständnisses.

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