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Aktuelle Aspekte zu Epidemiologie, Pathogenese, Diagnostik und Therapie

Adenomyose – das vergessene Kind der Endometriose?

Die Adenomyose gehört zu den häufigsten benignen Erkrankungen des Uterus und stellt nach den Uterusmyomen die zweithäufigste uterine Pathologie dar. Sie ist histopathologisch durch das Vorkommen endometriumähnlicher Drüsen- und Stromazellen innerhalb des Myometriums charakterisiert. Trotz ihrer hohen klinischen Relevanz ist die Adenomyose bislang vergleichsweise unzureichend erforscht.

Seit 1946 wurden lediglich etwas mehr als zweitausend wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht, die sich explizit mit der Adenomyose als eigenständiger Erkrankung befassen, sodass zentrale Fragen hinsichtlich Pathogenese und optimaler Therapie weiterhin unbeantwortet bleiben. Traditionell wurde die Adenomyose häufig im Kontext der Endometriose betrachtet. Ein direkter pathogenetischer Übergang zwischen beiden Entitäten erscheint jedoch unwahrscheinlich. Vielmehr ist davon auszugehen, dass es sich um eng verwandte, jedoch eigenständige Krankheitsbilder handelt, die nicht selten koexistieren.

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