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Update vom AAD Annual Meeting 2026

Atopische Dermatitis: aktuelle Daten zu Biologika und JAK-Inhibitoren

Derzeit werden schwere Fälle der atopischen Dermatitis mit Biologika oder Janus-kinase(JAK)-Inhibitoren behandelt. Prof. Dr. Dagmar Simon, Bern, fasste in ihrem Vortrag aktuelle Daten vom AAD Annual Meeting 2026 zusammen, die die gute Wirksamkeit dieser Therapien und die damit erzielte Verbesserung der Lebensqualität bestätigen. Ein topischer JAK-Inhibitor könnte in naher Zukunft zugelassen werden.

Im Jahr 2025 wurde ein Update der EuroGuiDerm-Leitlinie zum Management der atopischen Dermatitis (AD) publiziert, da sich seit der Erstveröffentlichung der evidenz- und konsensusbasierten Guideline sowohl die Datenlage als auch die verfügbaren Zulassungen mehrfach verändert haben.1 Die Guideline sieht in Abhängigkeit vom Schweregrad der AD eine Eskalation der Therapie vor. Die Basistherapie beinhaltet die regelmäßige Anwendung von Emollienzien und Meidung von Triggerfaktoren, dann kommen mit zunehmender Schwere der Krankheit topische Steroide oder Calcineurin-Inhibitoren sowie zukünftig auch topische Januskinase(JAK)-Inhibitoren hinzu. Bei schwerer Erkrankung steht mittlerweile eine größere Auswahl an Systemtherapien zur Verfügung. Diese umfasst ältere, konventionelle Therapien wie Ciclosporin, Methotrexat und Azathioprin, die Biologika Dupilumab, Lebrikizumab, Tralokinumab und Nemolizumab sowie die JAK-Inhibitoren Abrocitinib, Baricitinib und Upadacitinib.

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