© Twopictures - stock.adobe.com (Generiert mit KI)

Infektionen im Fokus: Europas Haut im Wandel

Klimawandel und neue Infektionskrankheiten im Blick behalten

Aufgrund des Klimawandels wurde in letzter Zeit ein deutlicher Anstieg neu auftretender Infektionskrankheiten in Europa verzeichnet. Dies führt zu neuen Herausforderungen sowohl bei der Diagnosestellung als auch bei der Therapiewahl, da viele dieser neu auftretenden Infektionskrankheiten hierzulande (noch) wenig bekannt sind.

In den letzten Jahren beobachten wir in Europa einen deutlichen Anstieg neu auftretender oder wiederkehrender Infektionskrankheiten. Diese Entwicklung ist eng mit der Globalisierung, Reisemobilität, Urbanisierung und vor allem dem Klimawandel verknüpft. Mehrere Berührungspunkte mit ökologischen, biologischen und sozialen Systemen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Klimawandel die Häufigkeit oder Verbreitung von Krankheiten verändert. Diese Umweltempfindlichkeit macht Vorhersagen zukünftiger Szenarien äusserst schwierig – dennoch sind sie aber wichtig. Gemäss Literatur wurde dies bei Malaria, Dengue-Fieber, Chikungunya sowie Leishmaniose am intensivsten untersucht. Doch selbst für Malaria reichen die langfristigen Prognosen zu künftigen Übertragungsszenarien für eine solide Planung nach wie vor nicht aus. Dies führt zu neuen Herausforderungen, da viele der neu auftretenden Infektionskrankheiten hierzulande (noch) wenig bekannt sind und bereits als autochthone, also lokal übertragene Infektionen registriert wurden.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top