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Chronische spontane Urtikaria

Remibrutinib wirksam und sicher in Phase II

Dermatologie
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Die chronische spontane Urtikaria (CSU) kann nach wie vor eine therapeutische Herausforderung darstellen. Eine aktuelle Phase-II-Studie zeigt nun gute Wirksamkeit für eine Substanz mit einem innovativen Wirkmechanismus. Remibrutinib hemmt die Bruton-Tyrosinkinase und reduziert bei guter Verträglichkeit bei Patienten mit CSU signifikant Zeichen und Symptome der Erkrankung.

Mit Bruton-Tyrosinkinase (BTK) rückt aktuell ein neues potenzielles Ziel für gezielte Therapien in den Fokus des Interesses. BTK ist von groer Bedeutung für die Aktivierung von basophilen Granulozyten und Mastzellen über einen Rezeptor namens FcεR1. Mit Remibrutinib befindet sich nun ein selektiver BTK-Inhibitor in frühen klinischen Studien. Für Remibrutinib konnte in der Phase I wirksame Inhibition basophiler Aktivierung bei guter Verträglichkeit demonstriert werden. In die Phase II ging Remibrutinib in der Indikation chronische spontane Urtikaria (CSU). Die Erkrankung fällt durch unvorhersehbare Quaddelbildung oder mindestens 6 Wochen bestehende Angioödeme auf. Die Erkrankung ist mit schwerem Pruritus assoziiert und hat einen entsprechend ungünstigen Einfluss auf die Lebensqualität. Behandelt wird mit H1-Antihistaminika und Omalizumab. Dennoch gelingt bei zahlreichen Betroffenen die Kontrolle der Erkrankung nicht, so Prof. Dr. Marcus Maurer von der Charité Universitätsmedizin Berlin.

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