Zahl der unerwünschten Wirkungen nach Impfungen nahm ab
Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:
Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich
zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)
2025 gingen beim schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic 356 Meldungen unerwünschter Wirkungen nach Impfungen ein. Damit hat deren Zahl gegenüber 2024 abgenommen.
Bern. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Übelkeit und Unruhe: Das sind neben Schmerzen an der Einstichstelle die häufigsten unerwünschten Wirkungen nach Impfungen. 356 solche und andere Impfreaktionen («adverse events following immunization», AEFI) wurden dem schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic im Jahr 2025 gemeldet. Damit hat die Zahl der AEFI Swissmedic zufolge gegenüber dem Jahr davor abgenommen: 2024 waren noch 504 Meldungen eingegangen. Der Grund für den Rückgang war eine geringere Anzahl von Meldungen im Zusammenhang mit Covid-19-Impfungen, heisst es seitens des Instituts. Hierzu gab es 2025 100 Meldungen, im Jahr davor noch 244.
Die AEFI-Meldungen werden in der schweizerischen Pharmacovigilance-Datenbank erfasst sowie evaluiert und analysiert. Das Erfassen der Meldungen wird von Swissmedic unterstützt, da es eine frühe Erkennung von gefährlichen AEFI ermöglicht. Wichtige Sicherheitsaspekte werden in Zusammenarbeit mit ausländischen Arzneimittelbehörden und/oder mit Beteiligung des Swissmedic Human Medicines Expert Committee (HMEC) evaluiert. Kommt es zu einer erhöhten AEFI-Melderate und einer Evaluation relevanter Fälle, können Massnahmen getroffen werden, die Risiken reduzieren und mehr Sicherheit der Impfstoffe gewährleisten. (sst)
Quelle: Schweizerisches Heilmittelinstitut Swissmedic
Das könnte Sie auch interessieren:
Zahl der Woche: 502 FSME-Fälle
Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein 502 Fälle von Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) gemeldet, ein neuer Höchststand seit Einführung der Meldepflicht.
Bald besserer Schutz der Bevölkerung vor Gesundheitskrisen
Um die Bevölkerung besser vor Gesundheitskrisen schützen zu können, wollen die SGK-N das Epidemiegesetz ändern. Schutz bietet auch ein neues Gesundheitsabkommen mit der EU.
Vier von zehn Schweizern nutzen KI für Selbstdiagnose
Laut CSS-Gesundheitsstudie greifen doppelt so viele Personen wie im Vorjahr bei Krankheitssymptomen auf künstliche Intelligenz zurück. KI-Chatbots dienen der Bevölkerung vor allem als ...