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Vierter Runder Tisch treibt Dämpfung der Gesundheitskosten voran

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesundheitswesen, Pharmaindustrie und Wissenschaft evaluierten bisher getroffene Massnahmen und diskutierten neue Ansätze zur weiteren Reduktion der Gesundheitskosten.

Bern. Der von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider eingesetzte Runde Tisch Kostendämpfung tagte am Montag, den 13. April zum vierten Mal. Unter der Leitung der Vorsteherin des Departements des Innern wurden die Partner über den aktuellen Stand der Umsetzung der Ende 2025 getroffenen Massnahmen informiert. Zudem fand ein erster Austausch über neue kurz- und mittelfristige Massnahmen zur Dämpfung der Gesundheitskosten statt. In die Diskussion flossen auch Inputs aus dem elektronischen Briefkasten ein, über den die Bevölkerung im vergangenen Jahr Vorschläge einreichen konnte. Die Verabschiedung neuer Massnahmen ist für den Herbst geplant.

Am Runden Tisch Kostendämpfung kommen zweimal pro Jahr Vertreterinnen und Vertreter der Kantone (GDK), der Ärzteschaft (FMH), der Spitäler (H+), der Krankenkassen (prio.swiss), der Pharmaindustrie (scienceindustries), der Patientenorganisationen und der Wissenschaft sowie der Preisüberwacher zusammen.

Die Arbeiten des Runden Tisches ergänzen langfristig ausgerichtete Massnahmen. Dazu zählen die Überprüfung der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit bestehender Leistungen, regelmässige Überprüfungen der Medikamentenpreise, die Kontrolle neuer Tarifstrukturen sowie die Umsetzung von Gesetzesänderungen. Beispiele dafür sind die Vorgaben von Kosten- und Qualitätszielen, die einheitliche Finanzierung der Gesundheitsleistungen oder das Kostendämpfungspaket 2. (tab)

Quelle: Eidgenössisches Departement des Innern

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