Neuer «Policy Brief» zu postpartaler Depression
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In einem neuen «Policy Brief» der EKFF werden die Risikofaktoren für die postpartale Depression, die Symptome und die Therapiemöglichkeiten dargestellt.
Bern. Jede sechste Mutter ist von einer postpartalen Depression betroffen, dies weltweit und so auch in der Schweiz. Diese Form der Depression schadet nicht nur der Mutter, sondern wirkt sich auch negativ auf die Entwicklung des Kindes und letztlich auf das Wohlbefinden der gesamten Familie aus.
Trotz der Häufigkeit der Erkrankung werde diese nach wie vor zu selten diagnostiziert und unzureichend behandelt, heisst es seitens der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen (EKFF), die im Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) angesiedelt ist. Daher haben nun die beiden Ärztinnen und Forscherinnen von der EKFF Sonja Merten und Falgas Bague einen «Policy Brief» verfasst, in dem sie die häufigsten Risikofaktoren für die postpartale Depression, die Unterschiede zum «Babyblues», die Wichtigkeit der Früherkennung, die Symptome und die Möglichkeiten der Therapie darstellen. Sie betonen darin auch, dass es sich bei dieser Form der Depression um eine Erkrankung handle und nicht um ein Versagen der Mutter, wie oft fälschlich von der Mutter selbst oder von ihrem Umfeld angenommen.
Die Früherkennung von Symptomen gelingt laut Merten und Bague am besten über Fragebögen. Behandelt werde die Erkrankung am besten mit Gesprächstherapie, Medikamenten und einer Unterstützung bei verschiedenen alltäglichen Aufgaben. (sst)
Service: Zu den Policy-Briefs
Quelle: Eidgenössische Kommission für Familienfragen (EKFF) im Eidgenössischen Departement des Innern (EDI)
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