Neue Empfehlungen zur Prävention
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Durch den demografischen Wandel und die Zunahme an chronischen Krankheiten wird die Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) immer wichtiger. Nun gibt es dazu neue Empfehlungen.
Bern. Sie ist ein Handlungsfeld der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer chronischer Krankheiten: die Prävention in der Gesundheitsversorgung (PGV) für Menschen mit Krankheiten wie etwa Diabetes oder Krebs. In diesem Handlungsfeld werden seit 2017 Massnahmen umgesetzt, die Betroffene etwa dazu anleiten, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, sich also gut zu ernähren und Sport zu betreiben, um so die Verläufe ihrer bestehenden Krankheiten positiv zu beeinflussen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Durch den demografischen Wandel nimmt die Zahl der Betroffenen zu, und diese spezielle PGV wird immer wichtiger.
Zu ihrer Weiterentwicklung gibt es daher nun neue Empfehlungen seitens des Bundesrates. So sollen die erwähnten PGV-Massnahmen durch die Nutzung interkantonaler Synergien stärker landesweit koordiniert werden. Dies mit Unterstützung der Gesundheitsförderung Schweiz. Weiters gelte es, die spezielle PGV vermehrt in die kantonale Gesundheitsversorgung einzubinden und regionale Anlaufstellen auszubauen, die den Zugang zur Prävention vereinfachen und die Koordination zwischen medizinischen und sozialen Leistungen verbessern. Empfohlen wird auch, hybride Finanzierungsmodelle weiterzuentwickeln, die PGV-Massnahmen abdecken. Schliesslich soll noch die Einbindung weiterer präventiver Inhalte in die Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonen geprüft werden. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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