© EPFL | Jimmy Ravier

Meilenstein bei Behandlung von Rückenmarksverletzungen

Dank Schweizer Forschungsarbeiten kann eine gelähmte Person wieder gehen. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Schweizer Forschenden ist es mithilfe einer digitalen Brücke zwischen Gehirn und Rückenmark gelungen, einer gelähmten Person das Gehen zu ermöglichen. «Wir haben eine drahtlose Schnittstelle zwischen dem Gehirn und dem Rückenmark mithilfe der Brain-Computer-Interface-Technologie (BCI) geschaffen, die das Denken in Handeln umwandelt», fasste Grégoire Courtine, Professor für Neurowissenschaften, zusammen. Die in der Zeitschrift Nature veröffentlichte Studie beschreibt die Situation des 40-jährigen Gert-Jan, der bei einem Fahrradunfall eine Rückenmarksverletzung erlitt, die ihn lähmte. Die digitale Brücke ermöglichte es ihm, die natürliche Kontrolle über die Bewegung seiner gelähmten Beine wiederzuerlangen, sodass er stehen, gehen und sogar Treppen steigen konnte.

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