Lifesciences: Beste Rahmenbedingungen werden ermittelt
Wie die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Lifesciences aussehen und welche Herausforderungen bewältigt werden müssen: Das wird bis Ende 2026 ermittelt.
Bern. «Lifesciences-Standort» heisst die Arbeitsgruppe, die nun einen besonderen Auftrag erhielt: Sie soll analysieren, welche Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Lifesciences, zu denen unter anderem die Biomedizin, die Medizintechnik und die Pharmaindustrie zählen, derzeit bestehen. Die Arbeitsgruppe soll auch alle Faktoren prüfen, die die Lifesciences-Branchen beeinflussen. Ausserdem hat sie zu untersuchen, welche die wichtigsten Herausforderungen an die verschiedenen Branchen sind, und konkrete Vorschläge zu deren Bewältigung zu machen. Dies alles unter Berücksichtigung der Grundsätze der Wirtschafts-, Sozial- und Gesundheitspolitik des Bundesrats, wie es kürzlich seitens des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) hiess.
Eingesetzt wurde die Gruppe vom Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin, der auch Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung ist, und von der Vorsteherin des EDI, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider. Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe fand bereits statt, bis Ende 2026 wird sie ihre Analysen und Vorschläge in Form eines Berichts vorlegen.
Geleitet wird die Gruppe vom Vorsteher der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern Alain Schnegg. Weiter besteht sie aus zwei Personen aus der pharmazeutischen Industrie und je einer Person aus verschiedenen Organisationen und Ämtern wie der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren oder dem Eidgenössischen Departement des Innern oder dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). (sst)
Quelle: Eidgenössisches Departement des Innern (EDI)
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