Kosten für Laboranalysen werden gesenkt
Die Kosten für Laboranalysen werden ab 1. Juli gesenkt. Die Änderung dient der Kostensenkung im Gesundheitswesen, genauer in der OKP.
Bern. Jährlich rund 85 Millionen Franken wird sich die obligatorische Krankenversicherung (OKP) ersparen, wenn ab 1. Juli 2026 zwei Massnahmen umgesetzt werden, die Laboranalysen betreffen.
Ab dann soll auf die Bezahlung von «fees for service» verzichtet werden, die Laboratorien Ärzten etwa für die elektronische Auftragserfassung oder für andere präanalytische Tätigkeiten im Zusammenhang mit Laboranalysen zahlen. Gleichzeitig wird der Tarif der Auftragstaxe um fünf Franken reduziert, die die Laboratorien den Versicherern beziehungsweise den Patienten im Rahmen der Laborabrechnung verrechnen. Dies soll dazu dienen, sicherzustellen, dass der Verzicht auf das «fees for service» nicht zu höheren Entschädigungen der Laboratorien führt.
Auf diese Änderungen haben sich die Mitglieder des «Runden Tisches» zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen geeinigt, der von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider durchgeführt wurde. (sst)
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)
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