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Impfungen in Apotheken: OKP übernimmt Kosten

Bei prophylaktischen Impfungen in Apotheken übernimmt die OKP ab 1. Januar 2027 die Kosten. Damit erhofft man sich, die Durchimpfungsraten zu erhöhen.

Bern. Gegen die Grippe geimpft sind nur 35 bis 38 Prozent der Schweizer. Und bei der Impfung gegen FSME sieht es mit einer Durchimpfungsrate von 43 Prozent nicht viel besser aus, besonders in Anbetracht dessen, dass fast die gesamte Schweiz ein Hochrisikogebiet für FSME ist.

Darauf hoffend, dass sich mit dem niederschwelligen Zugang zu Impfungen, den Impfapotheken bieten, die Durchimpfungsraten bei prophylaktischen Impfungen wie diesen erhöhen, hat man nun das Krankenversicherungsgesetz (KVG) dahingehend geändert, dass die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) die Kosten für die Impfungen und die Impfberatung in den Apotheken übernimmt. Die Gesetzesänderung tritt mit 1. Januar in Kraft und wurde im Rahmen des Kostendämpfungspakets 2 verabschiedet: Da Impfungen Krankheiten oder zumindest schwere Krankheitsverläufe verhindern können, können durch die neue Massnahme auch Kosten im Gesundheitswesen gespart werden.

Laut Schweizerischem Apothekerverband pharmaSuisse ist das Impfen in Apotheken mittlerweile in jedem Kanton der Schweiz möglich, aber nicht jede Apotheke ist eine Impfapotheke. (sst)

Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG)/pharmaSuisse

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