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Jeder 10. Diabetesfall geht auf Softdrinks zurück

Eine neue Studie zeigt die verheerenden Auswirkungen von gesüssten Getränken auf den Stoffwechsel und die Herz-Kreislauf-Gesundheit.

Softdrinks, also gesüsste und meist kohlensäurehaltige Getränke mit Geschmacksverstärkern, treiben weltweit die Diabeteszahlen nach oben. Laut einer aktuellen Studie unter Schweizer Leitung sind Süssgetränke sogar für jeden 10. Diabetesfall verantwortlich. Forscher:innen der Gerald J. and Dorothy R. Friedman School of Nutrition Science and Policy an der Tufts University in Medford, Massachusetts (USA), schätzen, dass jedes Jahr weltweit 2,2 Millionen neue Fälle von Typ-2-Diabetes und 1,2 Millionen neue Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf den Konsum von zuckergesüssten Getränken zurückzuführen sind. In der Schweiz führten die Forschenden 10,5 Prozent der im Jahr 2020 diagnostizierten Fälle von Typ-2-Diabetes auf den Konsum von Softdrinks zurück, sagte Studien-Erstautorin Laura Lara-Castor. Bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren Süßgetränke für 3,1 Prozent aller Neuerkrankungen verantwortlich. Die Ergebnisse wurden nun im Fachjournal «Nature Medicine» veröffentlicht.

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