Erfolg bei Suche nach neuer Therapie bei Sarkomen
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Forscher haben ein Programm entwickelt, mit dem nach einer neuen Behandlung bei Sarkomen gesucht werden kann. Sie erzielten bereits erste Erfolge.
Zürich. Sarkome zählen zu den seltenen Krebserkrankungen: Bei Erwachsenen liegt ihr Anteil an allen Tumorerkrankungen bei nur einem Prozent. Kinder und Jugendliche sind deutlich häufiger betroffen, bei ihnen sind 20 Prozent aller Krebserkrankungen Sarkome. Im Rahmen des nationalen Forschungsschwerpunkts «Children & Cancer» haben demgemäss nun Forscher rund um Didier Surdez von der Universität Zürich (UZH) ein Programm entwickelt, mit dem patientenbasierte Tumormodelle optimiert werden können. Dies mit dem Ziel, die biologischen Eigenschaften der Tumoren genau zu erfassen und Wirkstoffe zu testen, die die Sarkome abtöten. Laut Surdez ist dies auch bereits gelungen: Es konnte bereits eine Klasse von Molekülen identifiziert werden, die einen bestimmten Sarkomsubtyp gezielt abtötete. Das schaffe eine solide wissenschaftliche Grundlage für die weitere Entwicklung und mögliche künftige klinische Studien zu neuen Behandlungen.
Ein weiteres Ziel der Forschungsgruppe ist es, anhand genetischer Merkmale Hochrisikopatienten zu erkennen, also an Eigenschaften, die sich nicht mit den üblichen klinischen Kriterien wie Tumorgrösse oder Alter der Patienten erfassen lassen. Damit könnte den Therapeuten dabei geholfen werden, Patienten besser einzuordnen und für jeden von ihnen die passende Behandlungsstrategie zu wählen.
Derzeit wird Knochenkrebs vor allem mit Operationen, Chemotherapie und Bestrahlung behandelt. Zielgerichtete, personalisierte Therapien und Immuntherapien wie gegen andere Krebserkrankungen gibt es nicht. (sst)
Quelle: Universität Zürich (UZH)
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