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Jahrestagung der SGP: Behandlung mit Biologika bei schwerem Asthma

«Hit hard and early» mit Biologika. Oder doch nicht?

Dr. med. Nikolay Pavlov, Facharzt an der Universitätsklinik für Pneumologie am Inselspital in Bern, stellte an der gemeinsamen Jahrestagung der Schweizer Gesellschaften für Kardiologie und Pneumologie die Therapie mit Biologika bei schwerem Asthma vor und ordnete dabei das Behandlungskonzept «hit hard and early» kritisch ein.

Die Behandlung mit Biologika wird bei schwerem Asthma auf einer breiten wissenschaftlichen Evidenz eingesetzt», begann Pavlov seinen Vortrag. «Aber trifft das Behandlungskonzept ‹hit hard and early› tatsächlich auf die Therapie zu?», fragte er. Biologika haben die Therapie bei schwerem Asthma grundlegend verändert. Die monoklonalen Antikörper zielen spezifisch gegen proinflammatorische Zytokine bei Typ-2-Entzündungen. Dieser Entzündungstyp ist bei Asthmaerkrankungen am verbreitetsten.1 Häufig wird die Behandlung mit einem Biologikum mit dem Therapiekonzept «hit hard and early» in Verbindung gebracht – ein Ausdruck, der eine intensive Therapie in einem frühen Krankheitsstadium beschreibt.2 Doch die Bezeichnung trifft womöglich nicht ganz zu, wie Pavlov im Verlauf seines Vortrags erläuterte.

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