© A. Franchi

Klinische Erfahrungen

SIEA- und SCIP-Lappen als First-Line-Option in der autologen Brustrekonstruktion

Die Minimierung der «donor-site morbidity» des Abdomens stellt ein konstantes Ziel in der abdominalbasierten Brustrekonstruktion dar. Obwohl der SIEA-Lappen aufgrund seiner vaskulären Variabilität lange Zeit als wenig zuverlässig galt, stellen zunehmende klinische Erfahrungen mit Gefässen der Leistenregion sowie verfeinerte Strategien dieses Paradigma zunehmend infrage und deuten auf eine potenziell neue Rolle in der modernen Brustrekonstruktion hin.

Die autologe Brustrekonstruktion bietet im Vergleich zur implantatbasierten Rekonstruktion bessere Langzeitergebnisse und eine höhere Patientinnenzufriedenheit. Der «Deep Inferior Epigastric Perforator»(DIEP)-Lappen stellt dabei den am häufigsten verwendeten abdominalen Lappen dar.

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