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Hip-Symposium Bern 2026

«Die Hüfte war damals ein kaum verstandenes Gelenk»

Im Gespräch mit Leading Opinions Rheumatologie & Orthopädie erzählt Prof. Dr. med. Michael Dienst, München, nach seinem Vortrag am Hip-Symposium Bern 2026 von der Entwicklung der gelenkerhaltenden Hüftchirurgie, technologischen Trends und klinischen Entscheidungsfindungen.

M. Dienst: Ich habe Mitte der 1990er-Jahre in der Orthopädie und Unfallchirurgie begonnen. 1997 habe ich damals arthroskopische Eingriffe an der Hüfte gesehen. Während die arthroskopische Chirurgie an Knie und Schulter bereits sehr weit entwickelt war, befand sich die Hüftchirurgie noch in einem sehr rudimentären Stadium. Man konnte wenig sehen, wenig machen und vieles war schlicht nicht verstanden. Gerade diese Situation hat mich interessiert: ein Gebiet, das noch nicht umfassend erschlossen war. Die Endoprothetik war zu diesem Zeitpunkt bereits gut etabliert, während die gelenkerhaltende Hüftchirurgie noch am Anfang stand.

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