© freshidea - stock.adobe.com

Mammakarzinom

Neue Studienergebnisse aus San Antonio

Die individuelle Behandlung des Mammakarzinoms ist im klinischen Alltag bereits weit fortgeschritten. Dennoch rezidivieren Tumoren und Patient:innen sterben an ihrer Erkrankung. Auch die Entwicklung von effektiven Therapien geht weiter und vermag die Prognose der Betroffenen zu verbessern. Im Folgenden werden neue Daten zur klinischen Brustkrebsforschung vom San Antonio Breast Cancer Symposium vorgestellt.

Als Standard der Erstlinientherapie erhalten Betroffene mit HER2-positivem (HER2+) metastasierten Mammakarzinom eine Taxan-haltige Induktionschemotherapie in Kombination mit einer dualen Anti-HER2-Blockade (Trastuzumab plus Pertuzumab), gefolgt von einer Erhaltungstherapie mit den beiden HER2-gerichteten Antikörpern. Die Phase-III-Studie HER2CLIMB-05 untersuchte placebokontrolliert die zusätzliche Gabe von Tucatinib, einem hochselektiven HER2-Tyrosinkinaseinhibitor (TKI), zusätzlich zur Trastuzumab/Pertuzumab-Erhaltungstherapie. In die Studie wurden insgesamt 654 Patient:innen mit HER2+ metastasiertem Brustkrebs eingeschlossen, die nach 4–8 Zyklen der Induktionstherapie keinen Krankheitsprogress aufwiesen.1 Die eingeschlossenen Patient:innen waren median 54 Jahre alt mit 69–70% De-novo-Tumoren in beiden Therapiearmen. Der Hormonrezeptorstatus war bei 52–54% der Patient:innen positiv. Primärer Studienendpunkt war das progressionsfreie Überleben (PFS) laut Prüfarztbericht.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top