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Morbidität der onkoplastischen Chirurgie beim Mammakarzinom

Die onkoplastische Brustchirurgie bezeichnet eine Anzahl von brusterhaltenden Operationstechniken, mit denen der Defekt der onkologischen Resektion durch brusteigenes Gewebe ersetzt und die Brust neu geformt wird. Sie stellt die Fortentwicklung der brusterhaltenden Operationen dar, welche in den 80er-Jahren entwickelt wurden. Denn zuvor wurde Brustkrebs bekanntermassen lediglich mit mehr oder minder radikalen Mastektomien entfernt. Die damals als revolutionär betrachtete Quadrantektomie oder Lumpektomie leitete dagegen die Deeskalation in der Mammakarzinomchirurgie ein, welche in den heutigen Zeiten noch im Gange ist. Doch seit den 80er-Jahren hat sich in diesem Feld vieles bewegt, insbesondere im Verständnis der mit der Brusterhaltung korrelierten Morbidität.

Die Forschung fokussierte sich anfänglich hauptsächlich auf das ästhetische Outcome. Die onkologischen Ergebnisse der Quadrantektomie warennämlich zwar korrekt, jedoch vom kosmetischen Aspekt häufig unzufriedenstellend. Sie führten zu grossen Narben und liessen die Brust häufig verformt.

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