© Mohammed Haneefa Nizamudeen iStockphoto

Kolorektalkarzinom – Late Breaking Abstract

EGFR-Antikörper für selektierte Patienten in Erstlinientherapie bestätigt

Die PARADIGM-Studie untersuchte prospektiv die Überlegenheit von Panitumumab versus Bevacizumab, jeweils mit mFOLFOX6, bei Patienten mit RAS-Wildtyp und linksseitigem, metastasierten Kolorektalkarzinom. Die japanische Studie setzt Standards für die Therapieentscheidung in der Erstlinientherapie.

Beim Kolorektalkarzinom wurde mit der KRAS-Mutation ein erster molekularer Marker für die Patientenselektion identifiziert. Inzwischen sind die RAS-Mutation, die BRAF-Mutation, eine Mikrosatelliteninstabilität und die Seitigkeit des Tumors weitere Entscheidungskriterien. Die PARADIGM-Studie untersuchte in dieser Thematik head-to-head und prospektiv die Erstlinientherapie mit Panitumumab plus mFOLFOX6 versus Bevacizumab plus mFOLFOX6 bei Patienten mit RAS-Wildtyp-Tumoren. Als primärer Endpunkt wurde das Gesamtüberleben (OS) bei linkseitigen Tumoren und – im Fall der Signifikanz – auch in der gesamten Studienpopulation definiert. Eingeschlossen wurden insgesamt 823 Patienten mit nicht resektabler Erkrankung, einem ECOG Performance Status (ECOG PS) 0–1 und einer Lebenserwartung ≥3 Monaten.

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