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Edaravone: aktueller Status des Wirkstoffs

Therapieoptionen bei ALS

Eine Anhäufung reaktiver Sauerstoffspezies und der dadurch ausgelöste oxidative Stress fördern die Pathogenese neuronaler Erkrankungen wie der amyotrophen Lateralsklerose (ALS). Der Swissmedic-zugelassene Radikalfänger Edaravone besitzt ein breites neuroprotektives Potenzial. Mit neuen Ansätzen könnte zudem die Wirksamkeiterhöht werden.

Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine aggressive neurodegenerative Erkrankung, die durch eine rasch fortschreitende Degeneration der Motoneuronen gekennzeichnet ist.1 Häufig liegen Veränderungen im Gen des antioxidativen Enzyms Superoxiddismutase 1 (SOD1) vor. Diese begünstigen oxidativen Stress, der als wesentlicher Faktor für das Absterben der Motoneuronen und für das Fortschreiten der ALS gilt.2 Weitere Treiber der ALS-Pathogenese sind die Neuroinflammation, mitochondriale Dysfunktion und Störungen der Blut-Hirn-Schranke.3

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