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Innovative Therapien

Revolutionieren CAR-T-Zellen die Therapie neuroimmunologischer Erkrankungen?

Seit der ersten Anwendung der CAR-T-Zell-Therapie bei Autoimmunerkrankungen im März 2021 steigt die Hoffnung, dass diese innovative Therapieform bei neuroimmunologischen Erkrankungen von Erfolg sein kann. Allerdings traten in der Vergangenheit auch neurologische Nebenwirkungen auf. Dieser Beitrag gibt eine kompakte Übersicht über die derzeitigen Anwendungsfälle, die Verträglichkeit und die Wirksamkeit in der Neuroimmunologie.

Nach der ersten Beschreibung im Labor und der Etablierung als hochwirksame Therapie in der Hämatologie erreicht die Entwicklung der chimären Antigenrezeptor-(CAR-)T-Zell-Therapie mittlerweile auch die Behandlung von Autoimmunerkrankungen.1 Wenn man davon ausgeht, dass B-Zellen bei vielen Autoimmunerkrankungen eine zentrale pathophysiologische Rolle spielen, liegt eine Umfunktionierung des „lebendigen Medikaments“ nahe: die gezielte Depletion definierter B-Zell-Populationen anhand von Zelloberflächenmarkern – idealerweise auch in entzündlichen Gewebsnischen und möglicherweise sogar in Kompartimenten des zentralen Nervensystems (ZNS).2

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