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Individualisierte Therapie mit Potenzial

Inkrementelle Dialyse: Weniger kann mehr sein

Die inkrementelle Dialyse rückt zunehmend in den Fokus moderner Therapiekonzepte – nicht zuletzt, weil sie gleich mehrere Vorteile vereint: Flexibilität, eine geringere Glukosebelastung, mehr dialysefreie Zeit und damit oft auch eine bessere Lebensqualität. Allerdings eignet sich dieses Konzept nicht für jeden und jede und ist keine dauerhafte Lösung. Im Rahmen des FOMF WebUp Nephrologie Experten-Forums stellte PD Dr. med. Fabienne Aregger vom Universitätsspital, Inselspital Bern, ihre Erfahrungen mit dieser Strategie vor.

Bei der inkrementellen Peritonealdialyse (PD) wird die Dialysedosis individuell reduziert und an die verbleibende Restfunktion der Nieren angepasst. «Inkrementell ist also alles, was von ‹full dose› abweicht», erklärte die Expertin. Unter «full dose», also dem klassischen Vollregime, versteht man einerseits die tägliche kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD) mit in der Regel viermal zwei Litern und andererseits die kontinuierliche zyklische Peritonealdialyse (CCPD), die meist nachts mittels Cycler und mit sog. «last bag» durchgeführt wird. Neben der Peritonealdialyse kann auch die Hämodialyse inkrementell erfolgen.

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