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Tipps und Tricks für die tägliche Praxis

Portale Hypertonie – neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

Patientinnen und Patienten mit portaler Hypertonie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen wie gastroösophagealen Varizen und Blutungen, Aszites oder hepatischer Enzephalopathie zu erkranken. Prof. Andrea De Gottardi ist Co-Chefarzt und Leiter der Hepatologie am Luzerner Kantonsspital, LUKS. Am gemeinsamen Jahreskongress der Schweizerischen Gesellschaft für Gastroenterologie (SGGSSG) und der Swiss Association for the Study of the Liver (SASL) erklärte er, wie die portale Hypertonie diagnostiziert und behandelt wird.

Die Leberzirrhose ist die häufigste Ursache der portalen Hypertonie.1 Einer epidemiologischen Studie zufolge nimmt die Prävalenz der Leberzirrhose in europäischen Ländern weiter zu. Je nach Land hängt der Anstieg mit schädlichem Alkoholkonsum oder Hepatitisvirus-Epidemien zusammen. Aber auch Länder mit historisch niedrigen Raten dürften in Zukunft vermehrt Leberzirrhosen verzeichnen. Dies, weil in der westlichen Bevölkerung die Adipositas zunimmt und dadurch das Risiko für Metabolismus-assoziierte steatotische Lebererkrankungen (MASLD) steigt, so die Schlussfolgerung der Studie.2

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