Polyzystisches Ovarsyndrom
Autorin:
Prof. Priv.-Doz. DDr. Martina Kollmann, MSc, MBA
Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Medizinische Universität Graz
E-Mail: martina.kollmann@medunigraz.at
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Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) ist die häufigste endokrinologische Erkrankung bei Frauen im reproduktiven Alter und eine zentrale Ursache von Zyklusstörungen. Zyklusunregelmäßigkeiten bis hin zur sekundären Amenorrhö stellen dabei ein häufiges klinisches Merkmal dar und sind Ausdruck einer chronischen ovulatorischen Dysfunktion. Aktuelle nationale und internationale Leitlinien unterstreichen die Bedeutung einer strukturierten Diagnostik und einer individualisierten Therapie.1–3
Einleitung
Das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) betrifft je nach diagnostischer Definition 8–20% aller Frauen im reproduktiven Alter und< stellt damit die häufigste Endokrinopathie in dieser Lebensphase dar. Klinisch manifestiert sich das PCOS heterogen, wobei Zyklusstörungen, Hyperandrogenismus und metabolische Veränderungen im Vordergrund stehen. Die sekundäre Amenorrhö ist ein häufiges Leitsymptom und reflektiert eine anhaltende ovulatorische Dysfunktion.2,3
Neben der reproduktionsmedizinischen Relevanz ist die Amenorrhö beim PCOS mit einem erhöhten Risiko für Endometriumhyperplasie und Endometriumkarzinom assoziiert. Darüber hinaus bestehen enge Zusammenhänge mit Insulinresistenz, Adipositas, Dyslipidämie sowie psychischen Komorbiditäten. Die aktualisierte deutschsprachige S2k-Leitlinie (AWMF 089–004) und die internationale ESHRE-Guideline liefern hierfür eine evidenzbasierte Grundlage für Diagnostik und Therapie.1,2,4
Definition und Phänotypen des PCOS
Die aktuelle Leitlinienlage empfiehlt im Erwachsenenalter die Anwendung der modifizierten Rotterdam-Kriterien zur Diagnosestellung. Demnach liegt ein PCOS vor, wenn mindestens zwei der folgenden drei Kriterien erfüllt sind: klinischer und/oder biochemischer Hyperandrogenismus, ovulatorische Dysfunktion sowie polyzystische Ovarmorphologie (PCOM) im Ultraschall und/oder erhöhte Anti-Müller-Hormon-(AMH-)Konzentrationen, jeweils nach Ausschluss relevanter Differenzialdiagnosen.1,2,5–7 Diese Definition ermöglicht die Einteilung in unterschiedliche Phänotypen, die sich hinsichtlich der klinischen Symptomatik, des metabolischen Risikos und des therapeutischen Bedarfs unterscheiden.1,2
Zyklusunregelmäßigkeiten als klinisches Leitsymptom
Zyklusunregelmäßigkeiten stellen eines der häufigsten klinischen Merkmale des PCOS dar und umfassen ein Kontinuum von Oligomenorrhö bis hin zur sekundären Amenorrhö. Diese reflektieren eine chronische ovulatorische Dysfunktion, die auf einer gestörten Follikulogenese sowie einer Dysregulation des hypothalamisch-hypophysär-ovariellen Regelkreises beruht. Die sekundäre Amenorrhö ist dabei als Ausdruck des oberen Endes dieses Spektrums zu verstehen.1,2
Altersabhängige Besonderheiten sind insbesondere in der Adoleszenz zu berücksichtigen, da Zyklusunregelmäßigkeiten in den ersten ein bis zwei Jahren nach der Menarche physiologisch sein können. Persistierende Zyklusstörungen im Erwachsenenalter sollten jedoch immer abgeklärt werden. Der fehlende zyklische Progesteroneffekt führt zu einer unopponierten Östrogenwirkung am Endometrium und bedingt ein erhöhtes Risiko für Endometriumhyperplasie und -karzinom.1,2,4,8
Diagnostisches Vorgehen
Klinische Diagnostik
Die klinische Diagnostik umfasst eine detaillierte Zyklusanamnese, die Erhebung von Körpergewicht, Body-Mass-Index und Taillenumfang sowie die Bestimmung des Blutdrucks. Der Hyperandrogenismus stellt ein zentrales diagnostisches Kriterium dar. Klinisch ist insbesondere der Hirsutismus prädiktiv und sollte standardisiert mit dem modifizierten Ferriman-Gallwey-Score beurteilt werden. Akne und androgenetische Alopezie sind weniger spezifisch, können jedoch zusätzliche Hinweise liefern.1–3
Laborchemische Abklärung
Zur Abklärung einer Hyperandrogenämie sollten freies Testosteron – direkt gemessen oder berechnet – sowie Gesamttestosteron und SHBG bestimmt werden. Der freie Androgenindex kann als Surrogatparameter herangezogen werden, insbesondere wenn keine direkte Bestimmung freier Androgene verfügbar ist. Die Bestimmung von Androstendion und DHEAS kann insbesondere zum Ausschluss adrenal bedingter Ursachen sinnvoll sein. Absolute Grenzwerte existieren aufgrund assaybedingter Limitationen nicht, weshalb die Interpretation immer im klinischen Kontext erfolgen muss.1,2,4
Die ovulatorische Dysfunktion wird primär klinisch anhand der Zyklusstörung definiert. In unklaren Fällen kann die Bestimmung des lutealen Progesterons zur Bestätigung einer Anovulation herangezogen werden. Differenzialdiagnostisch sind unter anderem Schilddrüsenfunktionsstörungen, Hyperprolaktinämie, hypothalamische Amenorrhö sowie nicht klassische adrenogenitale Syndrome auszuschließen.1,2
Ultraschall und ovarielle Morphologie
Der transvaginale Ultraschall ist ein zentraler Bestandteil der PCOS-Diagnostik. Eine polyzystische Ovarmorphologie (PCOM) liegt definitionsgemäß bei mehr als 20 antralen Follikeln (2–9mm) pro Ovar und/oder einem Ovarvolumen von über 10ml vor. Technische Aspekte wie Sondenfrequenz, Bildauflösung und Untersuchungszeitpunkt sind dabei von wesentlicher Bedeutung.1,2,9
Mit der Aktualisierung der internationalen PCOS-Guideline wurde ergänzend das AMH als alternativer Marker zur Definition einer polyzystischen Ovarmorphologie eingeführt, insbesondere in Situationen, in denen eine qualitativ hochwertige Ultraschalluntersuchung nicht möglich ist. Erhöhte AMH-Konzentrationen reflektieren die erhöhte Anzahl präantraler und kleiner antraler Follikel und korrelieren eng mit der Antralfollikelzahl.1,2
Die Guideline weist jedoch ausdrücklich auf wesentliche Limitationen des AMH hin. Dazu zählen eine fehlende internationale Standardisierung der Assays, populations- und altersabhängige Unterschiede sowie eine relevante interindividuelle Variabilität, weshalb derzeit keine allgemein gültigen Cut-off-Werte zur Definition der PCOM empfohlen werden. Darüber hinaus ist die Aussagekraft von AMH in der Adoleszenz eingeschränkt, sodass der Marker in dieser Altersgruppe nicht zur Diagnosestellung herangezogen werden soll. Vor diesem Hintergrund wird AMH nicht als Ersatz, sondern als ergänzende diagnostische Option verstanden, wobei der transvaginale Ultraschall weiterhin als primäres Instrument gilt.1,2,10,11
Die ovarielle Morphologie unterliegt ausgeprägten zyklusabhängigen Veränderungen, weshalb die Beurteilung Erfahrung erfordert. Insbesondere bei jungen Patientinnen ist eine erhöhte Antralfollikelzahl nicht automatisch pathologisch. Die Abgrenzung zwischen multifollikulärem Ovar und PCOM sollte stets im klinischen und hormonellen Gesamtkontext erfolgen. Der Ultraschall liefert darüber hinaus Informationen zur ovariellen Reserve, zur funktionellen Aktivität sowie zu begleitenden Pathologien der Adnexe.1,2,12,13
Therapeutische Strategien bei PCOS und Amenorrhö
Lebensstilintervention
Unabhängig vom Phänotyp stellt die Lebensstilintervention die Basis jeder PCOS-Therapie dar. Bereits eine moderate Gewichtsreduktion von 5–10% kann bei Übergewicht zu einer Verbesserung der Zyklusregularität und der ovulatorischen Funktion führen. Regelmäßige körperliche Aktivität und eine ausgewogene Ernährung wirken sich zudem günstig auf metabolische Risikofaktoren aus.1,2
Zyklusregulation und Pharmakotherapie
Bei Patientinnen ohne aktuellen Kinderwunsch steht die Zyklusregulation im Vordergrund. Kombinierte hormonale Kontrazeptiva gelten als Therapie der ersten Wahl, sofern keine Kontraindikationen bestehen. Sie führen zu einer Reduktion der Androgensymptomatik, ermöglichen eine regelmäßige Abbruchblutung und schützen das Endometrium.1,2,14
Metformin kann insbesondere bei Patientinnen mit Insulinresistenz, Prädiabetes oder Adipositas eingesetzt werden. Neue Substanzklassen wie GLP-1-Rezeptor-Agonisten zeigen vielversprechende Effekte auf Gewicht und metabolische Parameter, sind beim PCOS jedoch überwiegend „off-label“ anzuwenden und erfordern eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung.1,2,15
Therapie bei Kinderwunsch
Bei bestehendem Kinderwunsch ist die Ovulationsinduktion zentraler Bestandteil der Therapie. Entsprechend den aktuellen Leitlinien gilt Letrozol als Mittel der ersten Wahl. Clomifen, gegebenenfalls in Kombination mit Metformin, stellt eine etablierte Alternative dar. Bei ausbleibender Schwangerschaft trotz adäquater Ovulationsinduktion und unter Berücksichtigung zusätzlicher Fertilitätsfaktoren kann eine Therapie mittels assistierter Reproduktion in Erwägung gezogen werden. Die Therapie sollte individualisiert erfolgen und das Risiko für ein ovarielles Überstimulationssyndrom berücksichtigen.1,2,16
Schwangerschaft und post partum
PCOS ist in der Schwangerschaft als Risikokonstellation zu betrachten, weshalb eine strukturierte metabolische und psychische Mitbetreuung empfohlen wird. Hinsichtlich des Diabetes-Screenings empfiehlt die internationale evidenzbasierte Guideline den oralen Glukose-Toleranztest mit 75g Glukose (75g-OGTT) als genauesten Test zur Beurteilung der glykämischen Situation bei PCOS – unabhängig vom BMI. Ein OGTT soll präkonzeptionell bei Kinderwunsch bzw. vor Fertilitätsbehandlung durchgeführt werden; falls dieser nicht präkonzeptionell durchgeführt wurde, soll er früh in der Schwangerschaft angeboten werden und bei allen Schwangeren mit PCOS jedenfalls zwischen der 24. und 28.SSW erfolgen.1,2
Parallel dazu betont die Guideline die erhöhte Prävalenz von depressiven Symptomen und Depression bei Frauen mit PCOS und empfiehlt ein Screening auf Depression (und auch Angst) bei allen Patientinnen mit PCOS, unter Verwendung regional validierter Screeninginstrumente. Für die klinische Praxis wird ein pragmatisches Vorgehen vorgeschlagen: Screening bei Diagnosestellung sowie Wiederholung abhängig von Risikofaktoren und Lebensereignissen – ausdrücklich auch in der perinatalen Phase. Zudem wird festgehalten, dass ein gezieltes Screening in der antenatalen und postnatalen Periode bei PCOS den Empfehlungen betreffend die Allgemeinbevölkerung entspricht.1,2
Langzeitrisiken und Verlaufskontrollen
Frauen mit PCOS haben ein erhöhtes Risiko für metabolische Erkrankungen, kardiovaskuläre Risikofaktoren, Endometriumkarzinome sowie psychische Komorbiditäten. Zyklusstörungen sind dabei nicht nur ein reproduktives Symptom, sondern ein Marker für eine chronische hormonelle Dysregulation. Regelmäßige Verlaufskontrollen und eine interdisziplinäre Betreuung sind daher essenziell.1,2,17
PCOS, ovarielle Alterung und Longevity
In den letzten Jahren mehren sich Hinweise darauf, dass das PCOS nicht ausschließlich mit reproduktiven Nachteilen, sondern auch mit Aspekten einer verlängerten ovariellen Funktion assoziiert sein kann. Genetische und epidemiologische Daten zeigen, dass Frauen mit PCOS im Mittel ein höheres Alter bei der natürlichen Menopause aufweisen als Frauen ohne PCOS, was auf eine verzögerte ovarielle Alterung hindeutet. „Genome-wide association studies“ identifizierten PCOS-assoziierte Risikovarianten, die gleichzeitig mit einem späteren Menopausenalter und einer erhöhten DNA-Reparaturkapazität verknüpft sind, was auf eine verlängerte Erhaltung des Follikelpools schließen lässt.18–20
Darüber hinaus zeigen Frauen mit PCOS im reproduktiven Alter im Vergleich zu altersgleichen Kontrollen höhere AMH-Werte und eine erhöhte Antralfollikelzahl, was als Ausdruck einer quantitativ verlängerten ovariellen Reserve interpretiert wird.10,12 Diese Merkmale stehen im Gegensatz zur vorzeitigen ovariellen Insuffizienz und sprechen für eine potenziell verlängerte reproduktive Lebensspanne. Epidemiologische Daten deuten zudem darauf hin, dass ein höheres Menopausenalter mit einer reduzierten Gesamtmortalität sowie einem geringeren Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen und Osteoporose assoziiert ist, wenngleich gleichzeitig das Risiko für hormonabhängige Malignome ansteigt.10
Vor diesem Hintergrund wird das PCOS zunehmend als ein Syndrom mit ambivalenten Langzeiteffekten verstanden, bei dem reproduktive und metabolische Risiken einer potenziell verlängerten ovariellen Funktion gegenüberstehen, die ihrerseits in epidemiologischen Studien mit einem höheren Menopausenalter und einer geringeren Gesamtmortalität assoziiert ist.
Entscheidend für eine positive gesundheitliche Langzeitperspektive ist daher eine frühzeitige, strukturierte Betreuung mit Fokus auf metabolische Prävention, Zyklusregulation und individualisierte Therapie.
Fazit für die Praxis
Das PCOS ist eine heterogene Erkrankung mit hoher klinischer Relevanz, die meist mit einer chronischen ovulatorischen Dysfunktion sowie klinischem und/oder biochemischem Hyperandrogenismus einhergeht. Eine strukturierte, leitlinienkonforme Diagnostik ist essenziell, um relevante Differenzialdiagnosen auszuschließen und individuelle reproduktive und metabolische Risiken frühzeitig zu erkennen. Die Therapie sollte personalisiert erfolgen und sowohl reproduktive als auch metabolische Aspekte berücksichtigen. Der transvaginale Ultraschall bleibt ein zentrales diagnostisches Instrument; ergänzend kann das Anti-Müller-Hormon in ausgewählten Situationen herangezogen werden, muss jedoch stets im klinischen und hormonellen Gesamtkontext interpretiert werden, um Über- oder Unterdiagnosen zu vermeiden.
Literatur:
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