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Jenseits von Östrogen und Bisphosphonaten

Neue endokrine Targets in der post-menopausalen Osteoporosetherapie

Die postmenopausale Osteoporose ist eine häufige, jedoch oft unterschätzte endokrine Erkrankung mit erheblicher klinischer Relevanz. Neben klassischen antiresorptiven Therapien stehen heute innovative osteoanabole Behandlungsansätze zur Verfügung, die gezielt den Knochenaufbau stimulieren. Insbesondere bei Patientinnen mit hohem Frakturrisiko eröffnen diese Therapien neue Möglichkeiten zur effektiven Frakturprävention.

Die Osteoporose, insbesondere die postmenopausale Form, zählt zu den häufigsten systemischen Stoffwechselerkrankungen des Skeletts. Charakteristisch sind eine Abnahme der Knochenmineraldichte und -masse sowie eine Störung der Knochenmikroarchitektur, was zu erhöhter Knochenfragilität und gesteigertem Frakturrisiko führt. Zur primären Osteoporose zählen die postmenopausale Osteoporose (Typ I), die senile Osteoporose (Typ II) sowie seltene idiopathische Formen im Jugendalter.1 Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Prävalenz deutlich an; Prognosen zufolge wird der Anteil der Weltbevölkerung über 65 Jahre bis 2050 auf etwa 16% anwachsen, mit einer geschätzten Zahl von über 220 Millionen Betroffenen weltweit.2

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