© Sebastian Kaulitzki - stock.adobe.com

Eine interdisziplinäre Herausforderung

Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms

Weltweit werden jährlich über 500000 neue Zervixkarzinome diagnostiziert, überwiegend in ressourcenarmen Regionen. Dagegen sind Zervixkarzinome in entwickelten Ländern extrem selten geworden. Dieser Unterschied lässt sich dadurch erklären, dass das Zervixkarzinom durch primäre und sekundäre Vorsorgemassnahmen verhindert werden kann. In der Schweiz, wo eine pünktliche sekundäre Vorsorge mit dem PAP-Abstrich durch Gynäkolog:innen und Allgemeinmediziner:innen seit den 60er-Jahren angeboten wird, ist die Inzidenz des Zervixkarzinoms mit ungefähr 250 neuen Fällen pro Jahr (ca. 3,5 neue Fälle pro 100000 Frauen pro Jahr) sehr niedrig.

Die WHO hat eine Strategie zur Elimination des Zervixkarzinoms entwickelt. Durch die Impfung von 90% der Mädchen bis zum Alter von 15 Jahren, das Screening von 70% der Frauen im Alter von 35 bis 45 Jahren mit einer leistungsfähigen Screening-Methode sowie die Behandlung von 90% der Frauen mit einer Krebsdiagnose oder einer Krebsvorstufe kann das Zervixkarzinom eliminiert werden. Elimination bedeutet dabei, eine Inzidenz von unter vier Fällen pro 100000 Frauen und Jahr zu erreichen.

Sie sind bereits registriert?
Loggen Sie sich mit Ihrem Universimed-Benutzerkonto ein:

Login

Sie sind noch nicht registriert?
Registrieren Sie sich jetzt kostenlos auf universimed.com und erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln, bewerten Sie Inhalte und speichern Sie interessante Beiträge in Ihrem persönlichen Bereich zum späteren Lesen. Ihre Registrierung ist für alle Unversimed-Portale gültig. (inkl. allgemeineplus.at & med-Diplom.at)

Registrieren

Back to top