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Ein entscheidender Hebel zur Prävention und zur Förderung der allgemeinen Gesundheit

Stärkung der medizinischen Kompetenzen im Bereich der sexuellen Gesundheit

Die sexuelle Gesundheit, die für die allgemeine Gesundheit von entscheidender Bedeutung ist, wird in der Grundversorgung nach wie vor nicht ausreichend berücksichtigt. Ärzt:innen, die in diesen Fragen noch wenig geschult sind, tun sich schwer, diese Themen anzusprechen, obwohl die Patient:innen genau das von ihnen erwarten. Angesichts ihrer psychosozialen und mitunter traumatischen Aspekte sollte die sexuelle Gesundheit jedoch ein fester Bestandteil jeder medizinischen Versorgung sein. Interventionen in der Grundversorgung sind wirksam, was die Notwendigkeit einer Ausbildung unterstreicht, die Fachwissen, zwischenmenschliche Kompetenzen und Empathie miteinander verbindet.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Bereich der sexuellen Gesundheit tiefgreifend gewandelt – bedingt durch die Eindämmung der HIV-Epidemie, die Einführung der HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) sowie eine stärkere Berücksichtigung von Fragen der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität und durch die Anerkennung der sexuellen Gesundheit als wesentlichen Bestandteil des Wohlbefindens und der allgemeinen Gesundheit.1

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