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Multimedikation beim geriatrischen Patienten

Einfluss auf die Kontinenz

Allgemeine Innere Medizin | Urologie & Andrologie
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Geriatrische Patienten nehmen aufgrund ihrer altersabhängigen körperlichen und funktionellen Veränderungen und aufgrund ihrer Multimorbidität oft sehr viele Medikamente ein. Nach einer Definition der WHO von 2006 spricht man ab einer Anzahl von mehr als fünf verschiedenen verschreibungspflichtigen und/oder rezeptfreien Substanzen von Multimedikation oder Polypharmazie. Multimedikation ist aber gerade bei älteren Menschen mit einer Vielzahl von Problemen assoziiert.

Diese Probleme äussern sich als unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Inappetenz, Schwindel, Verwirrtheit, Tremor, Stürze, Blutungen oder Inkontinenz. Solche Zustände lassen sich schwer von den Symptomen bestehender oder neu aufgetretener Krankheiten unterscheiden und werden oft als eigene Krankheitsentitäten eingestuft, was eine Kaskade weiterer Arzneimittelverordnungen zur Folge haben kann.

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