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Eine Erweiterung in der Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren

Transorale robotisch assistierte Chirurgie

Das chirurgische Armamentarium hat sich in den letzten Jahren erweitert: Neben der minimalinvasiven transoralen Laserchirurgie steht uns heute auch die transorale robotisch assistierte Chirurgie (TORS) zur Behandlung unserer Patienten – vor allem jener mit Kopf-Hals-Tumoren – zur Verfügung.

Die transorale Chirurgie bei Tumoren des Oropharynx, des Larynx und des Hypopharynx kann als ein chirurgischer Ansatz definiert werden, bei dem der primäre Tumor durch die Mundhöhle entfernt wird. Zu den Variablen für eine erfolgreiche transorale Chirurgie gehören Patientenfaktoren, Technologie und Instrumentarium sowie ein Team, das mit der Operationstechnik und der pathologischen Beurteilung der Tumoren vertraut ist. Im Vergleich zu offenen chirurgischen Verfahren versuchen transorale Verfahren, normales Gewebe so weit wie möglich zu erhalten, ziehen oft keine Rekonstruktionen nach sich, da die Defekte durch sekundäre Wundheilung verheilen, und weisen eine geringere Morbidität mit niedrigeren Raten von Tracheotomie und Gastrostomiesonden auf.

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