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69. Österreichischer HNO-Kongress

Neugeborenen-Hörscreening, eEKP und moderne Frühintervention bei Kindern

Der elektronische Eltern-Kind-Pass (eEKP) wird in Österreich ab Herbst 2026 den analogen gelben Mutter-Kind-Pass ablösen: welche Änderungen dies für das Neugeborenen-Hörscreening bringt und welche Aspekte für die optimale Versorgung hörbeeinträchtigter Kinder wichtig sind.

Das universelle Neugeborenen-Hörscreening (NHS) ist eine wesentliche Errungenschaft in der Versorgung von Neugeborenen mit einer Hörstörung. Fast 2 von 1000 Neugeborenen kommen mit einer bleibenden Hörstörung zur Welt.1 Meist tritt die Hörstörung isoliert auf, das heißt, dass das Kind sonst keine Auffälligkeiten aufweist. Es gibt daher keine Hinweise, die auf die Hörstörung hindeuten würden. International beachtete Guidelines sind vom Joint Committee on Infant Hearing ( www.jcih.org ) festgehalten.2 Für Österreich hat die Arbeitsgemeinschaft Audiologie der Österreichischen HNO-Gesellschaft das SAV-Konzept erstellt, welches seit 2017 die Guidelines für den Ablauf des Screenings und der Versorgung von konnatalen Hör-störungen darstellt.3 SAV steht für Screening, Abklärung und Versorgung. Die zeitlichen Benchmarks werden in der 1-3-6-Regel zusammengefasst: Screening im 1. Lebensmonat, Abklärung bis zum 3. Lebensmonat und Versorgung spätestens bis zum 6. Lebensmonat.

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