© B. M. Erovic

Tumoren im Kopf-Hals-Bereich

Erstverdacht und Tumornachsorge im niedergelassenen Bereich

Der klinische Verdacht auf einen Tumor im Kopf-Hals-Bereich erfordert ein strukturiertes Vorgehen. Nach der umfassenden Erstabklärung mit Anamnese und klinischer Untersuchung folgen je nach Tumorentität spezielle Diagnostikverfahren sowie die weitere Therapieplanung im Tumorboard.

Bei Verdacht auf einen Primärtumor steht zunächst die Anamnese im Vordergrund. Erfragt werden Dauer der Beschwerden, Größenveränderung, Schmerzen, Nikotin- und Alkoholkonsum, Vorbehandlungen wie Antibiotika, Strahlen- oder Chemotherapie sowie mögliche B-Symptome. Zusätzlich ist zu klären, ob Lymphknoten tastbar und wo sie lokalisiert sind – etwa präaurikulär, submandibulär, median, lateral oder supraklavikulär am Hals. Die klinische Untersuchung umfasst einen vollständigen HNO-Status mit starrer oder flexibler Endoskopie und eine sorgfältige Halspalpation (Abb.1).

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