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Update für die Praxis

Impfstoffe gegen humane Papillomviren

Humane Papillomviren sind weitverbreitete, teils sexuell übertragene Viren. Die Infektion verläuft in einer überwiegenden Zahl der Fälle symptomlos, kann jedoch gutartige Warzen sowie anogenitale und oropharyngeale Karzinome verursachen. Über 200 Typen sind bekannt, die präferentiell die Schleimhäute (je nach onkogenem Potential unterteilt in High-Risk- oder Low-Risk-HPV) oder die Haut („kutane“ HPV) infizieren. Eine prophylaktische Impfung bietet effektiven Schutz gegen die häufigsten orogenitalen HPV-Infektionen und assoziierte Erkrankungen.

Humane Papillomviren (HPV) sind die Verursacher einer der häufigsten viralen Infektionen und als virales Karzinogen für 5% aller Krebserkrankungen weltweit und ∼100000 HPV-assoziierte Karzinomfälle/Jahr in Europa verantwortlich.1,2 Über 200 sequenzierte HPV-Typen infizieren die Haut sowie die anogenitale und oropharyngeale Schleimhaut.3 Ihre Übertragung erfolgt größtenteils durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt. Die HPV-Infektion bleibt dabei stets avirämisch und auf das Epithel beschränkt (Epitheliotropismus).

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