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Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Biologika senken Organschäden bei SLE

Nach wie vor sind die therapeutischen Optionen beim systemischen Lupus erythematodes (SLE) sehr begrenzt und zu vielen relevanten klinischen Fragen fehlt Evidenz. Aktuelle Studiendaten unterstreichen die zentrale Rolle von Hydroxychloroquin im Management des Lupus. Gesichert ist mittlerweile auch eine solide Schadensreduktion durch den Einsatz der Biologika Belimumab und Anifrolumab. Neue Einsichten in die Pathogenese des Lupus geben Hoffnung auf bessere Therapien in der Zukunft.

Prof. Dr. med. Antonis Fanouriakis, Universität Athen, wies in diesem Zusammenhang auf die kürzlich publizierten Leitlinien des American College of Rheumatology (ACR) hin, die zwar Empfehlungen für eine Reihe von Organmanifestationen geben, die Evidenz wird allerdings bestenfalls als moderat eingestuft wird. Fanouriakis: «Abgesehen von der Niere haben wir in der Regel nicht viel mehr als Expertenmeinungen.» In der Therapie des Lupus ist das Armamentarium nach wie vor beschränkt auf Steroide, Malariamittel, allen voran Hydroxychloroquin, Immunsuppression sowie die beiden Biologika Belimumab und Anifrolumab.

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