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Herausforderung in der Therapieführung

Psychopharmaka in der Schwangerschaft und postpartal

Die Schwangerschaft und das erste Jahr postpartal sind eine Zeit von höchster Vulnerabilität. Das Risiko, erstmalig oder wiederholt psychiatrisch zu erkranken, ist ebenfalls erhöht. Eine Herausforderung stellt die Schwangerschaft auch für Frauen, die bereits psychiatrisch erkrankt sind, dar. Was ist zu beachten, wo liegen die Schwierigkeiten und welche Therapien sind möglich?

Psychiatrische Patientinnen in der klinischen Praxis befinden sich mehrheitlich im gebärfähigen Alter. Als Teil der ärztlichen Tätigkeit sollte die Wahl der Medikation auf einer fundierten Basis mit dem Kalkül einer möglichen unerwarteten/ungeplanten Schwangerschaft beruhen. Mehr als 50% aller Schwangerschaften sind ungeplant,1 und über 80% aller Frauen werden vor dem 44. Lebensjahr (Lj.) Mütter.2

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